Minidebconf 2010
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Minidebconf 2010

2010-06-10 09:30

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2010-06-11 10:00

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Talks

Bits from the DPL (Debian, how are you?)

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Born in 1993, Debian is close to reach the age of majority.Thus far it has been a nice ride, but how are you Debian today? Are your values still current? (Yes!) Are you still relevant with all those other distros? (Yes!) How is your community reacting to aging? Should we cure some of its wrinkles? ... how?

Debian Edu - Lenny + Squeeze Status Quo

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TODO!

Seminarix - Linux in die Lehrerausbildung?

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Kundige wundern sich eigentlich wenig, weshalb sich so wenig Lehrerinnen undLehrer den Chancen und Risiken eines freien Betriebssystems stellen wollen.
Gründe sind vielfältig und haben nicht alle nur mit Linux selbst zu tun. Sieht man sich die proprietäre Konkurrenz an, erklärt sich so manches.
Auf der anderen Seite gibt es auch erkennbare Gründe auf der Seite von Linux, die zu großen linuxfreien Rechnerzonen unter Lehrerinnen und Lehrern führen.
Diese Gründe gilt es zu benennen und wenn möglich auch Wege aus der selbst eingerichteten Ecke zu suchen und zu finden.
Das Projekt "Seminarix - based on sidux" versucht diesen Spagat zwischen dem Anspruch, den Lehrerinnen und Lehrern einfach nur einen funktionierenden Rechner mit gut arbeitenden Anwendungen zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig einen sinnvoll strukturierten Desktop zur Verfügung zu haben. Die Unübersichtlichkeit des KDE-Baumes stellt Neulinge mit dem freien Betriebssystem vor immense (und vor allem wenig motivierende) Anstrengungen.
Mag man auch in den Communities den Grad der Verbeugung vor Wünschen von Nutzern diskutieren wollen, ohne wirkliche und vor allem hohe "Usability" braucht es ein überdeutliches Mehr an Überzeugung, unbedingt ein freies Betriebssystem und freie Anwendungen nutzen zu wollen. Mangelnde Usability kann nicht gegen Überzeugung aufgerechnet werden. Lehrerinnen und Lehrer sind in aller Regel mit anderen Aufgaben über die Maßen beschäftigt.
Seminarix baut auf Überlegungen auf, die sich genau dieses zur Aufgabe machen: Hohe Usabiltity, schnelle Information über Anwendungen und eine Reihe freier Projekte (unter der CCL).
Mit "Eduversum", dem Herzstück von Seminarix wird jeder Nutzer schnell über Anwendungen informiert, wird von dort auf die zugehörige Projektseite verwiesen, findet Anwendungsbeispiele und kann die Anwendung auch von dort starten. Fehlende Anwendung können (Netzanbindung vorausgesetzt) schnell und unaufwändig nachinstalliert werden.
Die Zusammenstellung der Anwendungen ist auf den Schul- und Ausbildungsalltag hin ausgerichtet.
Dies verhindert überdies den Aufbau sozialer Barrieren: Jede und jeder kann sich professionelle Anwendungen leisten und sie lizenzkostenfrei nutzen.
"Nur wer Alternativen hat, kann sich entscheiden". Dies gilt für alle demokratisch legitimierten Lebenszusammenhänge.
Der Vortrag wird die oben aufgestellten Behauptungen anhand der Vorstellung von Seminarix verdeutlichen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer benötigen Vorwissen nur im Umfang von Einsteigern. Interessierte an einer medienkritischen Ausbildung herzlich willkommen.
Wolf-Dieter Zimmermann leitet das Studienseminar in Neuss (NRW). Dort werden in zwei Seminaren (S2 und Grundschule) rund 300 künftige Lehrerinnen und Lehrer in ihren beiden Fächern ausgebildet.
Das Studienseminar Neuss hat neben anderem einen Schwerpunkt im Bereich Medien und arbeitet konsequent nur mit freier Software. Die Arbeit auch auf der Basis eines freien Betriebssystems hat begonnen, ist aber noch nicht in der Zielgeraden.

Debian GNU/kFreeBSD — apt-get install freebsd?

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Das kommende Debian 6.0 Squeeze wird voraussichtlich eine Premiere:Zum ersten Mal wird ein Debian Stable Release nicht auf Linux basieren, sondern es wird auch eine bzw. genauer Varianten mit FreeBSD-Kern geben: Debian GNU/kFreeBSD -- durch und durch Debian, aber eben mit FreeBSD- statt Linux-Kern.
Im Vortrag möchte ich zeigen, was Debian GNU/kFreeBSD genau ist, was die Unterschiede zu Debian GNU/Linux sind, was die Entwickler für Schwierigkeiten hatten, welche Designentscheidungen gemacht wurden, um so weit zu kommen, daß Debian GNU/kFreeBSD als offizielle Release-Architektur aufgenommen wurde, sowie was man mit Debian GNU/kFreeBSD machen kann, was man mit Debian GNU/Linux oder einem normalen FreeBSD nicht machen kann. Der Vortrag gibt außerdem eine kurz Übersicht über ähnliche Projekte. (Davon gibt es mehr als man erwarte würde. :-)

Patch Management mit verteilten Versionskontrollsystemen

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2010-06-10 13:00Thomas Koch Patch Management mit verteilten Versionskontrollsystemen
Beim paketieren von Software für eine Distribution wie Debian oder Red Hat müssen meist Änderungen (Patches) an der Software vorgenommmen werden. Die Verwaltung dieser Änderungen beinhaltet:
- Bugfixes an das Upstream-Projekt weiterleiten - Patches über Distributionen hinweg teilen - Patches für neue Versionen der Software aktualisieren - Varianten mit verschiedenen Patchmengen ermöglichen - Meta-Informationen (Beschreibung) zu einem Patch speichern
Für die Lösung dieser Probleme gibt es verschiedene Ansätze, aber keine hat sich als ein Quasi-Standard durchgesetzt. Mit der Verfügbarkeit verteilter Kontrollsysteme (GIT, Mercurial) seit ein paar Jahren ergeben sich weitere Lösungsmöglichkeiten. Ein Ansatz ist TopGit, das allerdings sehr kompliziert und anfällig für Benutzerfehler ist. Aufbauend auf den Erfahrungen mit TopGit soll ein alternativer Ansatz diskutiert werden.

Debian-Paket-Bau -- Eine kleine Einführung

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Einer der Grundpfeiler Debians Erfolges ist dieVerfügbarkeit fast aller Software als Debian-Paket. Leider ist aber nur *fast* alles verfügbar, so dass es immer wieder vorkommt, dass man von der ein oder anderen Applikation gerne ein Debian-Paket erstellen würde.
Ob nun für den privaten Gebrauch zu Hause, um eine selbst geschriebene Software als Debian-Paket anbieten zu können oder weil man zu Debian beitragen möchte:
In diesem Vortrag lernen Sie an einem kleinen Beispiel, wie man ein einfaches Debian-Paket selbst erstellen kann, und vor allem, dass es gar nicht so schwer ist.

Debian Pure Blends

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Debian Pure Blends (formerly known as Custom Debian Distributions)are efforts to add some user oriented substructures to the originally flat package pool of more than 22000 packages in Debian. Currently there are some Blends dedicated to certain work fields (Science, Medicine, Education, etc.) as well as language specific Blends (BrDesktop for Brazilian adaptations and EzGo is used in Taiwanese schools).
The options to create additional Blends are various and so for instance Blends techniques are also used by the Debian Accessibility project.
The talk will give some hints about how to start new Blends and using the Blends techniques to enable easy access to packages fitting a specific work field.
The Blends techniques are also helpful to solve quality assurance tasks including more simple tasks like caring for screenshots and description translations.
The idea behind this is that Free Software enthusiasts (not necessarily software developers) get good chances to help the project advertised to other users without needing a high level of technical knowledge. In this way the Blends tools should be helpful to form a team around the Blend.
Forming a team or even a community around a Blend is also an important feature of the Blends effort. While there are other useful means to add some substructure to the Debian package pool like DebTags these are pure technical ways to tackle this problem. The experience of the existing Blends shows that only those Blends are successful which are driven by a strong team. Some tips how to work towards a strong team are given in the end of the talk.

Payback time! -- Wie man als nicht technischer Nutzer Beitragen kann

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Haben Sie jemals eine Phrase wie:"Ja, ich würde ja gerne helfen, aber ich weiß nicht wie, und kann ja auch gar nicht richtig programmieren!" benutzt?
Dann sollten Sie diesen Vortrag besuchen, denn leider ist es ein weitverbreitetes Vorurteil, dass man richtig "c001e h4x-ing skillz" haben muss, um Debian helfen zu können.
Das ist falsch.
Es gibt viele Möglichkeiten, Debian zu helfen, ohne ein Programmierer zu sein oder ein Diplom in Informatik zu haben.
Oft kann man sogar helfen, ohne der englischen Sprache mächtig zu sein. Die Möglichkeiten reichen von so etwas banalem wie einer einfachen Danksagung bis hin zum Schreiben und Verbessern von Dokumentationen.
Dieser Vortrag stellt einige dieser Möglichkeiten vor und gibt ein paar Tipps, worauf man achten sollte, wenn man Debian helfen möchte.

QA - Qualität und ihr Management in Debian

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Zu behaupten, Debian wäre die einzige qualitativhochwertige Distribution, wäre wohl etwas frech. Leugnen lässt sich aber nicht, dass sich Debian Qaulität gerne groß auf die Fahne schreibt. "It's done when it's done" ist der vermutlich bekannteste Ausspruch aus der Debian-Welt, mit dem im Blick auf Qualität schon eine Menge gesagt ist: Wir wollen ein hochwertiges Ergebnis, und bevor wir das nicht haben hören wir nicht auf, daran zu arbeiten. Doch was bedeutet diese Hochwertigkeit? Auf was achtet Debian genau, wenn es darum geht, ein hochwertiges Ergebnis zu erzielen?
Als Community-Distribution, also ohne kommerziellen Rückhalt, lässt sich ein solches Produkt nur mit vereinten Kräften erzielen. Es sind also alle beteiligt. Bleibt das Problem, dass auch jemand überprüfen muss, ob Debian diesen Ansprüchen gerecht wird.
In diesem Talk soll ein Einblick in die verschiedenen Facetten des Qualitätsmanagements gegeben werden. Dabei werden sowohl ein paar Tools gezeigt, die für QA unverzichtbar geworden sind, als auch verschiedene Prozesse aus der QA-Welt von Debian erläutert. Nicht zuletzt werden sicher ein paar Bemerkungen darüber fallen, wo jeder in QA mithelfen kann.

Automatisiertes Bauen von .deb-Paketen aus VCS-Snapshots

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Auch wenn es für Debian selbst weniger sinnvoll ist, Pakete automatisiertund ohne Qualitätskontrolle zu bauen und ins Archiv zu hochzuladen, so ist es für die Entwickler-Community eines Programmes doch oft sehr angenehm und hilfreich aktuelle Snapshots nicht immer selbst kompilieren und installieren zu müssen sondern sie einfach per APT aus einem Repository zu installieren.
Der Vortrag zeigt anhand der "Nightly Builds"[1] des Webbrowsers Conkeror[2], wie man automatisiert aus dem Code aus einem git-Repository ein .deb-Paket baut und in ein APT-Repository hochlädt, welche Stolperfallen es gibt und worauf man dabei sonst noch achten sollte.
[1] http://noone.org/conkeror-nightly-debs/ [2] http://conkeror.org/ http://packages.debian.org/conkeror

Multiarch - Ziel, Design und Status.

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Einfach ausgedrückt erlaubt Multiarch die Installation von Debian Paketen vonmehreren Architekturen. Für die meisten Benutzer beinhaltet das, das sie die Vorteile von Debian-amd64 (64-Bit) nutzen können ohne auf Pakete verzichten zu müssen die es nur für Debian-i386 (32-Bit) gibt. Dies beinhaltet Pakete wie Google Earth oder Skype. Aber Multiarch bietet noch so viel mehr.
Der Vortrag beginnt mit der alltäglichen Nutzung zum Installieren oder Updaten von Paketen wie Google Earth und arbeitet sich dann schrittweise zu fortgeschrittener Nutzung für qemu, uclibc, Linux Anwendungen unter Kfreebsd bis hin zu cross-compiling vor. Dieser Teil ist für User besonders interessant und zeigt die verschiedenen Nutzungsgebiete für Multiarch auf.
Im zweiten Teil geht der Vortrag hinter die Kulissen und erklärt das Design das hinter Multiarch steckt. Hier wird gezeigt wie das ganze auf einem installiertem System funktionieren kann. Aufgrund der Einfachheit im Design gibt es hier nicht allzuviel zu erklären aber es legt wichtige Grundlagen für den dritten Teil und das generelle Verständnis.
Der dritte Teil des Vortrags beschäftigt sich mit der Paketierung von Software unter Multiarch. Aufbauend auf dem zweiten Teil wird hier an einigen einfachen Beispielen gezeigt welche Änderungen ein Maintainer an seinem Paket vornehmen muß um Multiarch zu Unterstützen. Was für Konflikte können entstehen? Was muß dpkg alles handhaben damit nicht alles im Chaos endet?
Abschließend wird noch darauf eingegangen wie weit die Implementierung von Multiarch fortgeschritten ist und wo interessierte Multiarch testen oder gar bei der Entwicklung helfen können.

Backporting Debian

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piuparts.debian.org - systematic policy conformance testing on 25000 packages?

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TODO!

Freie Software und Urheberrecht -- Ein Widerspruch?

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Auch die freie Software genießt grundsätzlich urheberrechtlichen Schutzund ist nicht gemeinfrei bzw. urheberrechtsfrei. Open Source Software ist nach deutschem Recht gemäß § 69 a UrhG urheberrechtlich geschützt. Es existiert dabei keine allgemeine Open Source Software Lizenz.
Die unterschiedlichen Lizenzverträge für Open Source Software wie beispielsweise die GNU General Public Licence wird dabei auf jedes Softwareprogramm angewendet, dessen Urheber sein Softwareprogramm der Lizenz unterstellt.
Im Rahmen des Vortrags wird zunächst auf den urheberrechtlichen Schutz von Software im allgemeinen eingegangen und anschließend der Frage nachgegangen wer Urheber von Open Source ist. Die Rechtseinräumung durch die GPL wird unter urheberrechtlichen Aspekten vorgestellt und dabei insbesondere auf das Recht der Bearbeitung und Weiterentwicklung eingegangen werden. Vertragsrechtliche Aspekte im Rahmen der Verbreitung von Open Source Software werden ebenso diskutiert wie Fragen der Haftung und Gewährleistung.

x2go - Debian als Internet Remote Desktop - Desktopsharing im Team und das neue x2goplugin.

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TODO!

Debian-Paket-Bau für Fortgeschrittene

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Ein einfaches Debian-Paket zu erstellen, welches einfacheinige Dateien in bestimmte Verzeichnissen erstellt, ist relativ einfach. Aber ein Debian-Paket kann noch mehr!
Per "debconf" Fragen stellen und eine passende Konfiguration erzeugen, diese Fragen in der Sprache des Benutzers anzeigen, und vieles mehr. Häufig hört man auch von "lintian, pbuilder und piuparts clean".
In diesem Vortrag werden einige der fortgeschrittenen Themen gezeigt und anhand eines kleinen Beispiels demonstriert.

Was kann git-buildpackage für Dich tun?

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Debian Pakete in einem verteilten Versionskontrollsystemzu entwickeln hat eine Reihe von Vorteilen. Dies gilt sowohl für die Arbeit im Team als auch für Pakete um die man sich alleine kümmert.
Der Vortrag versucht dies an Hand des DVCS Git zu verdeutlichen und gibt eine Einführung in git-buildpackage, einem Satz von Werkzeugen und Helfern mit dem die Entwicklung von Debian-Paketen in Git (hoffentlich) noch mehr Spaß macht.

Was ist Hadoop und was könnte es für Debian tun?

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Hadoop in Debian:Das Ziel des Apache Hadoop Projektes ist es, Datenmengen in der Größenordnung von Tera- zu Petabyte beherrschbar und analysierbar zu machen. Dazu implementiert Hadoop ein verteiltes Dateisystem (Hadoop distributed Filesystem, HDFS) basierend auf den Ideen von Googles Filesystem (GFS). Um über diesem Dateisystem Algorithmen auszuführen wird das Map/Reduce Programmiermodell benutzt.
Eine wesentliche Idee hinter Map/Reduce ist es, nicht mehr die Daten zu den Programmen, sondern die Programme zu den Daten zu schicken. Hadoop organisiert die Verteilung, Ausführung und Problembehandlung von Algorithmen über Cluster von 10-1000 Servern.
Speicherplatz wird kontinuierlich billiger. Zur Zeit kostet eine Terabyte Festplatte unter 100 Euro. Als Folge beginnen Unternehmen große Datenmengen zu Sammeln: Kundenverhalten, Webseitenlogs, Nachrichtenartikel über mehrere Jahrzehnte, Ausschnitte des Internets, alle Versionen aller Debian Softwarepakete für alle Systemarchitekturen sind nur einige Beispiele von großen Datenmengen. Aber mit der Verfügbarkeit solch großer Datenmengen kommt das Problem über diese Daten sowohl ad-hoc Abfragen als auch kontinuierliche Analysen effizient zu ermöglichen.
Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema Hadoop, gibt der Vortrag eine praktische Einführung in die ersten Schritte anhand der in Debian verfügbaren Hadoop Pakete. Möglichkeiten der Nutzung von Hadoop in der Debian Infrastruktur sollen zusammen mit anwesenden Debian Entwicklern angedacht werden.